Geschichte
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  Geschäftsstelle
  Aufnahmeantrag
Satzungsgemäße Aufgaben der Gesellschaft sind:
1. Förderung der deutsch-baltischen Beziehungen in der medizinischen Wissenschaft und ärztlichen Fortbildung.
2. Austausch von medizinischen Wissenschaftlern und Ärzten.
3. Hilfe beim Auf- und Ausbau der medizinischen Versorgung für die Bevölkerung.
4. Hilfe beim Aufbau einer ärztlichen Selbstverwaltung.

Bisherige Leistungen der Gesellschaft:
In den ersten Jahren lag der Schwerpunkt im Organisieren humanitärer Hilfe: so wurden z. B. mehr als 3000 zum Teil neuwertige Krankenhausbetten im Gesamtwert von ca. 3 Mio. €, umfangreiche Medikamentensammlungen mit einem Schätzwert von ca. 4 Mio. € und medizinische Geräte wie z.B. Mikroskope, Einbett-und Färbeautomaten, zahlreiche Mikrotome, Lasergeräte, Dialysegeräte, einzelne komplette Röntgeneinheiten, Endoskope, aber auch noch gut erhaltene Bundeswehr-LKWs mit geringer Kilometerleistung in die baltischen Staaten transferiert.

Hierbei wurde mit einzelnen Stiftungen kooperiert (zu nennen sind insbes. die Alfried Krupp-von Bohlen und Halbach-Stiftung sowie die Robert-Bosch-Stiftung).

Ein weiterer Schwerpunkt war und ist die Vermittlung von Hospitationen baltischer Ärzte an Kliniken, Institute und Arztpraxen in der gesamten Bundesrepublik Deutschland. Bisher wurden nahezu 800 in der Regel dreiwöchige Hospitationen auf allen Gebieten der Medizin durchgeführt, in Einzelfällen konnten auch halb- und einjährige Stipendien vermittelt werden. Die Hospitanten erhalten ein angemessenes Taschengeld zur Verpflegung und freie Unterkunft.

Mehr als 170 Abteilungen und sonstige Einrichtungen des Gesundheitswesens in der Bundesrepublik Deutschland, aber auch in der Schweiz und Österreich haben sich bisher bereit erklärt, Hospitanten zu betreuen.

Hier sind insbes. zu nennen: zahlreiche Kliniken und Praxen in Berlin, Hamburg, Herne, Konstanz und Wuppertal. In Berlin steht den Hospitanten eine Gästewohnung zur Verfügung, in der z.Zt. auch die Geschäftsstelle der Gesellschaft untergebracht ist.

Die Mitgliederversammlungen der Deutschen Sektion finden alternierend jährlich einmal in Deutschland, einmal in einem der baltischen Länder statt, so dass sie aller zwei Jahre in Deuschland, aller 8 Jahre im selben baltischen Staat abgehalten werden. Hierzu werden auch die Mitglieder der baltischen Sektionen eingeladen. Jährlich nehmen um die 100 Mitglieder an diesen Versammlungen teil, in deren Rahmen jeweils wissenschaftliche, kulturelle und landeskundliche Programme stattfinden. Die wissenschaftlichen Programme befassen sich jeweils mit zwei bis drei Schwerpunktthemen.


Zukünftige Aufgaben und Zielsetzungen
- wie bisher: Durchführung von Hospitationen
- verstärkt : gemeinsame Tagungen und Symposien nicht nur in der Pathologie, sondern in allen Hauptfächern der Medizin
- mehr als bisher sollen angestrebt werden:
Kooperationen zwischen Abteilungen in Deutschland und den baltischen Staaten,
- Kooperationen zwischen deutschen und baltischen Universitäten auf medizinischem Gebiet
- Kooperationen zwischen deutschen und baltischen medizinischen Fachgesellschaften
- gemeinsame Forschungsvorhaben deutscher und baltischer Kliniken und Universitäten: z. B. Tuberkulose-Projekt

Organe der Gesellschaft:
1. Mitgliederversammlung: Sie findet (mindestens) einmal jährlich statt. Ihr obliegen im Wesentlichen :
a ) alle vier Jahre die Wahl eines Vorstandes und die jährliche Kontrolle der Vorstandsarbeit,
b) Satzungsänderungen (mit 2/3 der abgegebenen Stimmen)
c) der Ausschluss von Mitgliedern ( z. B. nach mehr als zwei Jahresbeitragsrückständen) mit 3/4 der abgegebenen Stimmen.
2. Vorstand: Aufgaben: der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins, er entscheidet über die Aufnahme neuer Mitglieder, er beruft die Mitgliederversammlungen ein und organisiert die wissenschaftlichen Veranstaltungen. Er kann einen wissenschaftlichen Beirat berufen und einen Geschäftsführer bestellen. Er kann das Erlöschen einer Mitgliedschaft feststellen, wenn das Mitglied mit der Zahlung zweier Jahresbeiträge im Rückstand ist und trotz zweimaliger Mahnung nicht reagiert hat.

Tätigkeitsbericht 2010
Tätigkeitsbericht 2011
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