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Zur Geschichte der Gesellschaft
Nachdem im Jahre 1990 die ersten Ärzte aus den baltischen Staaten in Berlin versuchten, Kontakte zu Berliner Krankenhäusern zu knüpfen, erste Hospitationen baltischer Ärzte in Berliner Kliniken mehr oder weniger spontan organisiert wurden und ein gemeinsames Interesse an einer Fortsetzung und Intensivierung dieser Kontakte festgestellt worden war, erfolgte unter Mitbeteiligung einzelner Landesärztekammern ( Berlin, Niedersachsen ), der Kaiserin-Friedrich-Stiftung und ( beratend ) der Bundesärztekammer im November 1991 die Gründung der Gesellschaft in Berlin als gemeinnütziger eingetragener Verein.

An der Gründungsversammlung nahmen jeweils die ersten frei gewählten Vertreter der Ärzteschaft und die amtierenden stellvertretenden Gesundheitsminister der baltischen Länder teil: u.a. Dr. Vello Ilmoja, Dr. Väino Sinisalu für Estland, Dr. Peteris Apinis und Dr. Andrej Pozarnovs für Lettland und Dr. Baublys für Litauen, außerdem 10 Ärzte aus Berlin und dem übrigen Bundesgebiet (einige der Genannten wurden in späteren Jahren Gesundheitsminister oder übernahmen andere leitende Funktionen im Gesundheitswesen ihres Landes).

Die Gründung eigener Sektionen in Estland, Lettland und Litauen folgte im Januar und Februar 1992 ( wenige Tage zuvor hatte es in Vilnius am Fernsehturm noch blutige Auseinandersetzungen mit Sowjetpanzern gegeben, und um das litauische Parlamentsgebäude waren noch große Betonklötze als Panzersperren aufgebaut ).

Die Sektionen erhielten übereinstimmende Satzungen analog der deutschen Satzung. Die Mitglieder der Sektionen wählen jeweils landeseigene Vorstände für die Dauer von vier bzw. fünf Jahren. Zur Zeit hat sich die Mitgliederzahl auf ca. 470 Mitglieder eingependelt (Deutschland 95, Estland 144, Lettland 89, Litauen 134).

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